Reproduktionsmedizin

Sie interessieren sich für eine Kinderwunschbehandlung? In unserem Ratgeber finden Sie Informationen zu Methoden, Ablauf, Kostenerstattungen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Reproduktionsmedizin.

Die bekannteste Methode der Reproduktionsmedizin bei ungewollter Kinderlosigkeit ist die In-vitro-Fertilisation (IVF), die „Befruchtung im Glas“. Bei dem Verfahren wird die Eizelle außerhalb des Körpers der Frau mit dem Spermium des Mannes zusammengebracht. Dabei entstandene Embryonen werden in die Gebärmutter übertragen. Wir stellen unterschiedliche Diagnose- und Behandlungsmethoden der assistierten Reproduktion vor und informieren zu rechtlichen und finanziellen Themen.

Zyklusmonitoring

Zyklusmonitoring – Überwachung des Zyklus

Die Befruchtung einer Eizelle ist nur einmal im Monat möglich. Eine Samenzelle kann nur wenige Tage überleben. Mit Hilfe von Zyklusmonitoring können die Chancen auf eine erfolgreiche Befruchtung bei Kinderwunsch verbessert werden. Die Methode kann den Zeitpunkt für den Eisprung ermitteln sowie den günstigsten Zeitraum für den Verkehr.

Checkliste Erstgespraech

Erstgespräch im Kinderwunschzentrum – so bereiten Sie sich vor

Viele Kinderwunschzentren bieten interessierten Frauen und Paaren die Möglichkeit für ein unverbindliches Erstgepräch. Dieses Gespräch ist eine perfekte Gelegenheit um herauszufinden, ob die Klinik Ihren Wünschen und Ansprüchen gerecht wird. Die nachfolgende Checkliste kann Ihnen helfen, die Zeit im Termin optimal zu nutzen.

Kinderwunsch Tschechien

Mit Kinderwunsch nach Tschechien

Die Reproduktionsmedizin hat in Tschechien eine lange Tradition. Es gibt 42 Kinderwunschzentren im Land. Mehr als 13.000 Behandlungszyklen (IVF und ICSI) werden pro Jahr durchgeführt. Für Patienten mit unerfülltem Kinderwunsch aus Deutschland sind rechtliche Restriktionen im Heimatland das dominante Motiv für eine Therapie im Ausland.

Überstimulation

Überstimulation und Überstimulationssyndrom

Die Überstimulation der Eierstöcke, auch ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS) genannt, gilt als wesentliche Komplikation bei der In-vitro-Fertilisation. Neben einer Vergrößerung der Eierstöcke leiden Patientinnen dabei vor allem unter Flüssigkeitseinlagerungen und der Neigung zu Blutgerinnseln. Die Erkrankung kann zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Low Responder

Low Responder: Ursachen, Diagnose und Behandlung

Als Low Responder werden Frauen bezeichnet, die im Rahmen einer künstlichen Befruchtung nach Hormonstimulation wenige bis gar keine Eizellen produzieren. Das Anti-Müller-Hormon (AMH), das follikelstimulierende Hormon (FSH), aber auch die Anzahl vorhandener Antralfollikel und das Alter der Patientin können eine Low Responder-Patientin definieren.

Eizellenspende

Eizellenspende

Bei der Eizellenspende wird die Eizelle einer anderen Frau mit den Samenzellen des eigenen Partners im Rahmen einer In-vitro-Behandlung befruchtet. Hat sich nach wenigen Tagen ein Embryo entwickelt, wird dieser in die Gebärmutter der Patientin transferiert. Die Eizellenspende ist in Deutschland durch das Embryonenschutzgesetz verboten.

Embryotransfer

Embryotransfer – Das sollten Sie wissen

Die Zeit zwischen künstlicher Befruchtung und der Übertragung des Embryos in die Gebärmutter erleben viele Frauen als langwierig und belastend. So einfach der Vorgang des Embryotransfers erscheint, so stellt er für den Kinderwunsch doch einen äußerst kritischen und entscheidenden Moment dar.

Präimplantationsdiagnostik

Präimplantationsdiagnostik (PID) – Verfahren, Rechtslage und Kosten

Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) handelt es sich um eine Methode zur genetischen Untersuchung des Erbmaterials eines Embryos vor Einsetzen in die Gebärmutter. Im Gegensatz zur Pränataldiagnostik findet diese Untersuchung außerhalb des Körpers der Frau statt. Daher ist eine künstliche Befruchtung mittels IVF oder ICSI Voraussetzung.

Assisted Hatching

Assisted Hatching – Methode, Chancen und Risiken

Assisted Hatching ist ein relativ neues Verfahren, das im Zuge einer künstlichen Befruchtung angewandt wird. Bei der Methode wird die Hülle einer Eizelle mit einem Laser ausgedünnt, um die Einnistungswahrscheinlichkeit eines Embryos zu erhöhen. Die Methode wird nur bei einer IVF oder einer ICSI angewandt. Eizellen und Spermien können auch aus einer Kryokonservierung stammen.

ICSI

ICSI – Ablauf, Behandlung und Chancen

Die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine Methode der künstlichen Befruchtung für Paare mit Kinderwunsch. Bei der Behandlung wird eine einzelne Samenzelle mit einer feinen Nadel direkt in eine Eizelle gespritzt, so dass ein Embryo entstehen kann. Wie bei der IVF werden Eizellen und Spermium außerhalb des Körpers zusammengebracht.

IVF

IVF – Ablauf, Vorteile, Risiken und Chancen

Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) werden Eizelle und Spermien in einer Schale zusammengebracht. Ein Spermium befruchtet das Ei und so entsteht durch künstliche Befruchtung ein Kind. Für die IVF werden Eizellen und Spermium außerhalb des Körpers benötigt. Die Spermiengewinnung ist einfach, während die Eizellgewinnung etwas komplizierter sein kann.

Endometrium Scratching

Kann Endometrium Scratching die Einnistung verbessern?

Bei manchen Frauen kommt es trotz mehrfachen Transfers von Embryonen mit guter Qualität nicht zu einer Schwangerschaft. Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen, um bei Frauen mit wiederholtem Einnistungsversagen die Einnistung zu verbessern, und die Lebendgeburtenrate zu erhöhen. Eine vielfach praktizierte Methode ist das Endometrium scratching.

imsi

IMSI: Intrazytoplasmische morphologisch selektierte Spermieninjektion bei Kinderwunsch

Die IMSI gilt als Weiterentwicklung der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI). Im Artikel erklären wir Ablauf und Vorteile der noch wenig bekannten Kinderwunschbehandlung und stecken die Unterschiede zur ICSI ab. Erfahren Sie, ob die IMSI für Sie die passende Methode zur Erfüllung eines unerfüllten Kinderwunsches sein könnte.

iui

IUI: Intrauterine Insemination – Ablauf, Anwendung, Chancen, Kosten

Die intrauterine Insemination (IUI) ist eine bekannte und bewährte Methode der Reproduktionsmedizin. Bei der IUI wird das Sperma eines Mannes mithilfe eines Katheters direkt in die weibliche Gebärmutter eingebracht. Lesen Sie, wie diese Methode typischerweise abläuft, bei welcher Diagnose sie Anwendung findet, welche Erfolgschancen bestehen und welche Kosten auf Sie zukommen können.

Blastozyste

Blastozyste und Blastozystentransfer – Ablauf und Chancen

Bei einem Blastozystentransfer werden Embryonen im Rahmen der künstlichen Befruchtung erst in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium übertragen. Dieses Stadium wird normalerweise fünf Tage nach der Follikelpunktion erreicht. Die Methode kann die Chancen auf eine Schwangerschaft im Rahmen einer IVF/ICSI erheblich steigern.

Hormontherapie

Hormontherapie bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch

Eine Hormontherapie kann in vielen Fällen die Chance auf ein Kind verbessern. Hormonbehandlung und Gonadotropine können sowohl eine natürliche Schwangerschaft als auch eine künstliche Befruchtung unterstützen. Wir informieren Sie über Ursachen von hormonellen Fruchtbarkeitsstörungen, Ziele und Ablauf der hormonellen Stimulation sowie Chancen und Risiken.

Vorbereitung IVF

So können Sie sich auf eine IVF vorbereiten

Wenn Sie sich für eine künstliche Befruchtung entschieden haben, können Sie schon vor der Behandlung viel dafür tun, dass die Chancen auf Erfolg steigen. Viel körperliche und mentale Entspannung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Rauchen und Alkohol sind nur einige der Dinge, die Sie beachten sollten bei der Vorbereitung auf eine IVF.

Fragen und Antworten zur künstlichen Befruchtung

Künstliche Befruchtung: Ablauf und Methoden

Jedes achte Paar in Deutschland hat einen unerfüllten Kinderwunsch. Die Methoden der künstlichen Befruchtung können eine Möglichkeit bieten, sich den Traum vom Baby doch noch zu erfüllen. Lesen Sie, wie die künstliche Befruchtung abläuft, welche unterstützenden Maßnahmen es gibt und wie es sich mit Kosten, Erfolgsquoten und Risiken verhält.

Social Freezing Check

Social Freezing: Gründe, Ablauf, Erfolgschancen, Kosten, Risiken

Social Freezing bezeichnet die Konservierung von Eizellen ohne medizinischen Grund. Die entsprechende Behandlung kann einer Frau dabei helfen, in höherem Alter den Kinderwunsch zu erfüllen. Es werden unbefruchtete Eizellen entnommen, schockgefroren und in flüssigem Stickstoff eingelagert. Später werden die Eizellen wieder aufgetaut und für eine künstliche Befruchtung verwendet.

Lesbisches Paar mit Kinderwunsch

Kinderwunsch-Behandlung für lesbische Paare

Viele lesbische Paare wünschen sich ein Kind. In Deutschland sind die gesetzlichen Grundlagen für die Behandlung der Frauen mit Samenspende und künstlicher Befruchtung lückenhaft. Nur wenige Kinderwunschzentren behandeln lesbische Paare. Und so gehen viele Frauen ins Ausland, wo oft auch die in Deutschland verbotene Eizellspende möglich ist.

Kosten Kinderwunschbehandlung

Künstliche Befruchtung: Kosten und Zuschüsse

Kosten und Erstattungen für eine künstliche Befruchtung hängen u.a. von notwendigen Medikamenten, der speziellen Therapie sowie von individuellen Leistungen der eigenen Krankenkasse ab. Gesetzliche Kassen übernehmen grundsätzlich 50 Prozent der Kosten für maximal drei Behandlungsversuche mittels In-vitro-Fertilisation bzw. Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion.

Rechtliche Situation Kinderwunschbehandlung Europa

Das Embryonenschutzgesetz in Deutschland und der rechtliche Rahmen in Europa

Das Embryonenschutzgesetz (ESchG) regelt seit 1991 den rechtlichen Rahmen für die reproduktionsmedizinischen Behandlungsmethoden in Deutschland. Verstößt ein Arzt gegen die Regelungen, kann das mit Freiheitsstrafen geahndet werden. Zu den in Deutschland verbotenen Verfahren gehören u.a. Leihmutterschaft und Eizellspende.

Erfolgsquoten Kinderwunsch Behandlung

Zahlen und Erfolgschancen der künstlichen Befruchtung in Deutschland

Etwa 15% aller Paare können ohne ärztliche Unterstützung kein Kind bekommen. Viele davon suchen Hilfe bei der Kinderwunsch-Medizin. Rund 30 Prozent aller künstlichen Befruchtungen führen zu einer Schwangerschaft. Die Erfolgschance steigt, wenn eine ICSI oder eine IVF mehrmals durchgeführt wird. Bei der Insemination liegt die Erfolgsquote bei über 10 Prozent.