Bei unerfülltem Kinderwunsch fühlen sich viele Paare vor allem eines – alleine gelassen. Zwar gibt es im Internet so einige Informationen, echte Erfahrungen liest man dazu aber noch kaum. Weil Emotionen und persönliche Tipps aber für die eigenen Entscheidungen so wichtig sind, haben wir deshalb ein betroffenes Paar aus München befragt. Weil die beiden anonym bleiben möchten, nennen wir sie hier einfach Matthias und Julia.

Matthias und Julia waren über 40 Jahre alt als sie sich für eine Kinderwunschbehandlung im Kinderwunschzentrum entschieden haben. Ihr Kind ist heute fast vier Jahre alt. Im Interview hat uns das Paar nicht nur sehr offen von seinen Erfahrungen mit künstlicher Befruchtung erzählt, sondern auch, warum diese für sie am Anfang gar nicht infrage kam.

FERTILA: Wie kam es dazu, dass ihr euch für die künstliche Befruchtung entschieden habt?

Matthias: Wir waren beide über 40 Jahre alt. Da hat man einfach nicht mehr die Zeit, um es mit dem Kinderwunsch fünf Jahre auf natürlichem Wege zu versuchen. Wir haben dann recht schnell gesagt okay, wahrscheinlich klappt es auf natürlichem Weg nicht. Meine Frau hat dann die Informationen zu den Kinderwunschzentren herausgesucht.

FERTILA: Wie und wo habt ihr euch letztendlich Hilfe gesucht?

Julia: Ich habe zunächst einfach ein bisschen gegoogelt. Wir haben uns dann für das entschieden, was in der Nähe meiner Arbeit war. Ich bin dort gut hingekommen und Matthias auch.

Matthias: Von dem Kinderwunschzentrum in Pasing hattest du vorher auch von Bekannten etwas gehört, oder?

Julia: Ich wüsste jetzt gar nicht mehr, ob mir das irgendjemand empfohlen hat. Es war in erster Linie wirklich die Nähe zu der Arbeit. Man muss da ja oft mal in der Mittagspause hin oder vor der Arbeit und damals war ich der Meinung, dass das wichtig ist, damit ich nicht so viel Zeit verliere.

FERTILA: Hast du heute deine Meinung dazu geändert?

Julia: Richtig. Beim zweiten Versuch waren wir bei einem anderen Kinderwunschzentrum. Das war mitten in der Stadt und für mich weit weg. Da gingen wir nicht nach der Lage.

FERTILA: Gab es bestimmte Auswahlkriterien, die das perfekte Kinderwunschzentrum erfüllen musste?

Julia: Ich habe sehr sympathische Radiowerbung darüber gehört, für mich war das schon der erste positive Aspekt. Das war das Kinderwunschzentrum an der Oper.

Nach zwei Inseminationen im Kinderwunschzentrum Pasing war für uns klar, dass wir nicht weitermachen wollen. Für uns war es dort schwer und anstrengend. Die psychische Belastung war hoch. Ich hatte echt ein Problem damit, dass ich mir diese Spritzen in den Bauch jagen musste. Mit der Ärztin hat es sich einfach nicht gut angefühlt, weil sie unserer Meinung nach zu unsensibel war.

Matthias: Ja, das war maximal emotionslos. Wir hatten das Gefühl, dass ein Roboter mit uns spricht und uns die Person vorgefertigte Antworten gegeben hat.

Julia: Da haben wir uns schlecht aufgehoben gefühlt. Wir haben dort zwei Inseminationen gemacht und bei einer kam eine Schwangerschaft heraus. Allerdings war das ein schneller Abgang in der achten Woche. In der Silvesternacht habe ich Blutungen bekommen. Ich habe dann danach nur gesagt gut, ich möchte das nicht mehr weitermachen. Ich packe das nicht mehr und ich möchte mir die Spritzen nicht mehr geben. Danach wollten wir es auf natürlichem Wege probieren. Und wenn das nicht klappt, dann ist es halt so. Wir wollten es dem Universum überlassen.

Matthias: Back to nature. Wir haben an uns selbst geglaubt und weitergemacht.

Nach einem Jahr ohne jegliche Behandlungen wagte das Paar nach zwei Inseminationen jedoch einen Schritt, den es vorher für sich grundsätzlich ausschloss: die künstliche Befruchtung. Auch hier sollte es nicht sofort mit dem Baby klappen. Warum sich die drei künstlichen Befruchtungen trotzdem gelohnt haben und was der Glaube an sich selbst damit zu tun hat, sollen Julia und Matthias nun aber selbst weitererzählen.

Julia: Wir haben also ein Jahr lang mit den Behandlungen pausiert und in dieser Zeit nie an künstliche Befruchtung gedacht. Wir haben immer wieder darüber geredet und beide gesagt, dass wir diesen Schritt nicht gehen möchten. Im Nachhinein gesehen weiß ich den Grund dafür nicht. Aber damals war das völlig klar. Eine künstliche Befruchtung kommt für uns nicht infrage.

Aber dann war Matthias mit Freunden unterwegs und sie haben über das Thema gesprochen. Eine Freundin von ihm hat gesagt naja, warum probiert ihr denn eine künstliche Befruchtung eigentlich nicht? Du kamst dann nach Hause und wir haben noch einmal darüber geredet und irgendwann unseren Hausarzt dazu befragt. Alle sagten, das sei das Normalste auf der Welt und viele Kinder werden heute so geboren. Daraufhin haben wir beschlossen, dass wir es nochmal versuchen und uns über diese Behandlungsmethode beraten lassen.

Matthias: Ich weiß auch noch genau, warum ich diese künstliche Befruchtung nicht wollte. Also a) habe ich mich natürlich grundsätzlich zu wenig damit befasst, aber b) war es für mich dieses künstliche, das ich für mich überhaupt nicht mit meiner Einstellung vereinbaren konnte. Ich habe mich aber auch nicht näher damit befasst. Künstlich geht gar nicht, so ähnlich. Nach dem Gespräch habe ich das aus einer anderen Sicht gesehen. Das hat bei mir dann so Klick gemacht.

FERTILA: Was hat das andere Kinderwunschzentrum richtig gemacht? Wie konnten die Ärzte euch überzeugen?

Matthias: Aus meiner Sicht jetzt: Der Arzt war spitze. Hochsensibel und mit der notwendigen Leichtigkeit. Beim Betreten der Praxis hatte man ein gutes Gefühl und hat sich nicht gedacht, um Gottes Willen, was passiert jetzt. Er hatte selbst vier Kinder und hat auch von sich erzählt. Irgendwo hat er das Ganze nicht hochdramatisiert. Viel mehr hat er uns positiv bestärkt und gesagt, dass es toll ist, was wir da machen. Und ich wiederum fand es toll, wie er mit uns umgegangen ist.

Julia: Bei mir ging es schon einmal damit los, dass die Praxis sehr geschmackvoll eingerichtet war. Man kam hinein, hatte schöne Bilder und am Empfang die freundlichen Assistenten. Das Ambiente hat mich unglaublich angesprochen. Genau, dann eben dieser durchweg positive und emotionale Arzt, der eine Leichtigkeit mitgebracht hat. Einen Glauben an die Geschichte.

Wir haben uns von ihm beraten lassen und hatten gleich ein gutes Gefühl. Von Anfang an hat er uns gesagt, dass ich nach meinen Hormonwerten eigentlich noch natürlich schwanger werden könnte. Das haben andere Ärzte auch gesagt. Aber das kann halt ein paar Jahre dauern. Deshalb haben wir beschlossen, dass wir nicht Zeit verlieren wollen, sondern das volle Programm fahren. Wir probieren das einfach. Und das haben wir dann auch gemacht. Der Arzt an sich war kompetent, liebenswert aber auch ein wenig chaotisch.

Matthias (lacht): Hat mich genau angesprochen.

Julia: Jaja, mich hat er ein, zwei Mal zur Verzweiflung gebracht. Er hat Aussagen gemacht, die nicht gehalten werden konnten und wo die Sprechstundenhilfen zum Beispiel einen anderen Zeitplan vorgaben. Zum Beispiel konnte ich manchmal Leute nicht erreichen, wenn ich eine dringende Frage hatte. Gerade, wenn es darum ging, wie man in der Vorbereitungszeit mit den Medikamenten anfängt. Ich konnte niemanden erreichen und war total verzweifelt und gestresst.

Der Arzt hat meinen Zeitplan bestätigt und die Sprechstundenhilfe hat dann gesagt nein, das geht gar nicht. Für mich war das ein persönliches Drama. Ich war völlig fertig, das weiß ich noch. Weil ich eben niemanden erreichen konnte. Das finde ich jedoch essentiell, wenn es wirklich wichtig ist. Ansonsten hat er einen guten Job gemacht und wir haben auch immer daran geglaubt.

FERTILA: Habt ihr neben der medizinischen Behandlung noch auf andere Methoden zurückgegriffen?

Julia: Ich habe Akupunktur gemacht. Außerdem glauben wir an Feng Shui. Wir haben unseren Kinderwunsch also visualisiert. Bei NLP visualisiert man, was man sich wünscht und glaubt daran. Ich habe mir ein Kissen unter mein Kleid gesteckt und ich sah mega schwanger aus. Matthias hat ein Foto von mir gemacht und ich habe dieses Foto auf einem Blatt Papier ausgedruckt und darauf geschrieben „Was wird in diesem Jahr“. Da stand drinnen „Wir bekommen ein gesundes Kind“. Ich habe meinen Babybauch gestreichelt, obwohl ich noch gar nicht schwanger war. Ich habe meinem Körper signalisiert, das Baby ist schon da, obwohl es eigentlich noch nicht da war.

FERTILA: Glaubst du, dass dir das auf dem Weg zu eurem Baby geholfen hat?

Julia: Absolut.

Matthias: Man muss extrem positiv an die Dinge herangehen. Positiv sein und daran glauben, aber auch nicht verzweifelt daran zu glauben. Das ist nochmal ein Unterschied. Dass man sagt Mensch, wenn das nicht klappt, dann hat es einen Grund.

Julia: Wenn es nicht geklappt hat, war kurz die Enttäuschung da, aber es ging sofort positiv weiter. Wir haben keine Tränen vergossen, geflucht oder waren deprimiert. Das war es nicht. Eine positive Einstellung ist da ganz wichtig.

FERTILA: Habt ihr euch selbst einen Zeitpunkt gesetzt, wann ihr mit der Behandlung aufhören wolltet?

Matthias: Eigentlich war unsere letzte Behandlung auch das letzte Mal.

Julia: Wir hatten drei künstliche Befruchtungen. Nach dem zweiten Mal haben wir gesagt okay, jetzt noch ein Versuch. Wenn es dann nicht klappt, dann soll es nicht sein. Beim dritten Mal hat es aber geklappt.

Matthias: Das Ergebnis liegt gerade neben mir. Oder springt neben mir.

FERTILA: Habt ihr eigentlich mit Freunden oder Familie über eure Pläne gesprochen?

Julia: Nein, das war nur das eine Gespräch dahingehend, weil ich eben immer sehr offen über die Dinge gesprochen habe. Das Gespräch mit der künstlichen Befruchtung war auch das einzige Gespräch, wo wir darüber geredet haben. Da haben uns die darauf gebracht, dass wir es doch einfach probieren sollen. Die Reaktion war sehr offen.

FERTILA: Habt ihr euch die Behandlungsmethoden Insemination und künstliche Befruchtung selbst ausgesucht?

Julia: Das erste Kinderwunschzentrum hat uns die Insemination empfohlen.

Matthias: Man muss auch dazusagen, das war 2012. Gute Infos im Netz waren rar. Das ist jetzt schon besser.

FERTILA: Glaubst du, dass die Menschen mittlerweile auch offener über künstliche Befruchtung und unerfüllten Kinderwunsch reden können?

Matthias: Gefühlt auf jeden Fall.

Julia: Glaube ich auch. Das ist normal geworden. Die Praxen sind voll mit Leuten. Und zwar mit vielen Paaren, die viel jünger waren als wir. Die Paare warten da nicht mehr so lange. Viele haben ein Problem. Das ist sicherlich zum Teil stress- oder zeitbedingt.

FERTILA: Hattet ihr Ängste und Sorgen im Verlauf der Kinderwunschbehandlung? Und welchen Rat würdet ihr anderen Betroffenen geben?

Julia: Ich hatte keine Ängste oder Sorgen. Ich hatte Stress mit den Spritzen am Anfang. Im zweiten Kinderwunschzentrum habe ich keinen Stress oder Sorgen empfunden.

Matthias: Bei mir ist es ähnlich gewesen. Ich war da extrem entspannt. Für mich war klar, dass ich auf diesem Weg eine gewisse Lockerheit und Entspannung haben muss. Alles andere macht keinen Sinn. Ich glaube, dass bei dir die einzige Stresssituation die Nicht-Erreichbarkeit des Kinderwunschzentrums war?

Julia: Genau.

FERTILA: Gibt es Dinge, die ihr vor der künstlichen Befruchtung gerne gewusst hättet?

Julia: Nein, ich denke nicht.

Matthias: Es kommt immer auf den Menschen selbst drauf an. Wir lassen immer die Dinge auf uns zukommen und waren nicht im Vorfeld auf der Suche nach jedem einzelnen Schritt. Julia und ich sind neugierig und offen und lassen Dinge einfach mal geschehen. Man braucht ein gewisses Urvertrauen. Ich habe das Urvertrauen ein Stück weit auch in mich selbst und in meine Frau. Ich hatte dieses Vertrauen auch in den Arzt des zweiten Kinderwunschzentrums. Ich wusste, der macht das gut.

Julia: Also wir sind an sich ein sehr entspanntes Paar und relaxt in vielen Dingen. Das waren wir da auch. Die dritte Befruchtung, da hieß es, nach so und so vielen Tagen kommen Sie mal zum Schwangerschaftstest. Aber höchstwahrscheinlich machen Sie ja wie alle anderen Frauen vorher schon einen Test. Ich habe das nicht gemacht. Eine Woche hat es gedauert. Ich habe keinen Test gemacht, für mich war klar, dass ich schwanger bin. Dort wurden Bluttests gemacht und die meinten dort zu mir, dass ich sicher schon das Ergebnis wüsste. Ich weiß es nicht, wir haben keinen privaten Test gemacht. Aber ich glaube, ich bin schwanger. Das war auch so. Am Nachmittag wurde ich angerufen und sie haben mir gesagt, dass ich schwanger bin.

FERTILA: Wann konntet ihr euch denn wirklich auf das Baby freuen? Ihr hattet von einem Abgang berichtet.

Julia: Bei der ersten Schwangerschaft wollten wir meiner Familie eine gute Nachricht überbringen. Da haben wir es schnell erzählt, also kurz nach Weihnachten. Wir wollten die Freude teilen. Kaum hatten wir es gesagt, war eine Woche später auch schon der Abgang. Wir waren natürlich traurig. Wenn der Körper das abstößt, dann hat es aber einen Grund. Bei meiner Familie waren das aber Dramen.

Um denen die Enttäuschung zu ersparen, haben wir beim zweiten Mal gesagt gut, wir erzählen es niemandem. Die ersten drei Monate bleibt es bei uns. Wir wollten ihnen die Enttäuschung nicht zumuten. Wir selbst haben daran geglaubt, aber wir wollten das eben einfach nicht sagen. Und dann haben wir es echt drei Monate lange nicht gesagt.

Matthias: Es gab eine Situation, das weiß ich noch. Wir hatten damals eine Wohnungseinweihung. Und zwei Leuten ist aufgefallen, dass meine Frau keinen Alkohol trank.

Julia: Ich habe dann gesagt, ich nehme Antibiotika. Das haben wir gut vertuscht. Als wir es erzählt haben, war da wieder große Freude. Ich hatte nie Angst, dieses Kind zu verlieren. Jeder hat mir erzählt mein Gott, du bist ja spätgebärend, was da alles passieren kann. Ja, habe ich gesagt, aber ICH bekomme es nicht. Wir haben uns gefreut und waren nur happy.

Wir haben mit dem Babybauch geredet und den Kleinen – wir wussten ja nicht, was es wird –einen Spitznamen gegeben. Wir haben daran geglaubt, dass es gut gehen wird. Ich hatte eine wunderschöne Schwangerschaft bis drei Wochen vor der Geburt. Da habe ich eine schwere Präeklampsie bekommen. Aber bis dahin einfach nur eine traumhaft schöne Schwangerschaft. Ich habe meinen Bauch geliebt.

Matthias: Für mich war das auch super entspannt. Die einzige Situation, wo ich gar nicht direkt Angst hatte, aber schon ins Schwitzen gekommen bin, das war bei der Schwangerschaftsvergiftung. Da war ich weniger entspannt. Bis ich dann richtig verstanden habe, was mir der Arzt da erklärt hat. Ich kannte das ja nicht. Das Wort Vergiftung klingt vorab ja mal komisch.

Julia: Aber während der Schwangerschaft haben wir immer daran geglaubt. Unser Kinderzimmer war nicht fertig zur Geburt. Da sind wir mal wieder ein bisschen anders als andere Paare. Wir haben einen 3D-Ultraschall machen lassen und da gab es dann ein ganz nettes Foto von unserem Baby. Das haben wir dann ausgedruckt. Noch ein Foto von uns beiden, wo wir im Garten Schwangerschaftsbilder machen haben lassen. Das Babyfoto aus dem Ultraschall haben wir auch noch ausgedruckt und an die Tür gehängt. Ich habe da schon draufgeschrieben „Wir freuen uns auf dich!“. Das war völlig klar, dass alles gut gehen wird.

FERTILA: Hat euch die Erfahrung auch als Paar näher zusammengeschweißt?

Matthias: Das hat uns nicht mehr zusammengeschweißt. Es war ja vorher schon eine riesen Geschichte zwischen uns. Das war nur die Bestätigung, dass das auch so ist. Den wahren Wert erkennt man erst, wenn es einmal schwieriger wird. Durch die Zeit sind wir immer gemeinsam gegangen. Das war auch überhaupt kein Thema, dass es für uns als Paar ein Problem ist. Wir ziehen das gemeinsam durch und das haben wir auch getan. Wir waren vorher auch schon ein gutes Team und das war auch die Bestätigung.

Julia: Ja, das sehe ich absolut genauso.

FERTILA: Wird euer Kind irgendwann erfahren, dass es aus einer künstlichen Befruchtung entstanden ist?

Julia: Ich habe da kein Problem damit. Ab einem gewissen Alter natürlich erst. Wahrscheinlich kommt ein immer größerer Teil der Kinder mittlerweile schon so auf die Welt. Ich würde da sehr offensiv damit umgehen.

Danke für das Gespräch, lieber Matthias und liebe Julia!

 

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