Anneke Dürkopp (39) ist insbesondere durch ihre Arbeit als Moderatorin und „Wetterfee“ bei n24 und Sat1 bekannt. Nach vier Fehlgeburten wurde sie mit Hilfe der Kinderwunsch Medizin und einer künstlichen Befruchtung schwanger. Sie erwartet in Kürze ihr Baby. Anneke ist mit ihrer Kinderwunsch-Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen. Auf ihrem Blog annekebekommteinbaby.de möchte sie Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch Unterstützung geben und sie ermutigen, über ihre Geschichte zu reden. Wir haben Anneke Ende Februar in Hamburg für einen Interviewpodcast getroffen.

 

Inhalt:

Die TV-Moderatorin und Bloggerin Anneke Dürkopp erzählt im Interview mit FERTILA von ihren persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zum Wunschkind. Nach mehreren Fehlgeburten hat sie homöopathische Maßnahmen, verschiedene Kinderwunschbehandlungen und eine künstliche Befruchtung hinter sich. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen möchte sie an Frauen und Paare in ähnlichen Situationen weitergeben.

Anneke gibt Tipps für die Suche nach dem richtigen Arzt und einem Kinderwunschzentrum. Sie sagt, was sie aus heutiger Sicht anders machen würde. Insbesondere eine 1:1 Betreuung und ein gutes persönliches Verhältnis zum Arzt sind ihr neben der medizinischen Kompetenz besonders wichtig.

Auch die Finanzierungsthemen sollten Paare bei einer Kinderwunschbehandlung im Blick behalten. Eine Therapie kann sehr viel Geld kosten und der Überblick ist schnell verloren. Politik und Gesellschaft könnten Paare sehr viel besser unterstützen, etwa durch weitergehende finanzielle Hilfen.

Anneke Dürkopp erzählt von ihren Gedanken in schwierigen Situation, wie sie mit Druck und Stress umgegangen ist und was ihr geholfen hat. Fehlgeburten und Kinderwunschbehandlung sind eine große Belastungsprobe für jede Beziehung. Anneke und ihr Partner haben es geschafft, aus dieser schwierigen Phase ihres Lebens gestärkt hervorzugehen.

Anneke erzählt auch von den Erfahrungen anderer Frauen, die sie über ihr Blog kennenlernen durfte. Bei den wenigsten Frauen läuft alles wie geplant, dennoch wird selten darüber gesprochen. Instagram und andere soziale Netzwerke verstärken häufig das Bild, dass der Weg zum eigenen Kind ganz einfach ist. Der soziale Austausch ist sehr wichtig, damit Frauen nicht denken, sie wären mit ihren Problemen alleine.

Frauen sollten sich nicht unter Druck setzen lassen und gleich über das nächste Kind nachdenken, wenn sie endlich Mutter geworden sind. Vielmehr sollten sie die Zeit genießen und sich und ihrem Baby den Raum nehmen, den sie brauchen.

 

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