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Ja. Ein erhöhter Konsum von rotem Fleisch im jungen Erwachsenenalter ist auch mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs im späteren Lebensalter assoziiert. Das haben Forscher der Harvard Universität im Rahmen einer follow-up Studie der Nurses Health Study II herausgefunden, die im BMJ veröffentlicht wurde.

Hierzu analysierten die Forscher die Fragebögen zum Thema Ernährung von fast 90.000 prämenopausalen Frauen, die diese Anfang der neunziger Jahre ausgefüllt hatten. Während des 20-jährigen follow-up wurden 2.800 Fälle von invasivem Brustkrebs diagnostiziert.

Es zeigte sich, dass Frauen, die im Durchschnitt 1,6 Portionen von rotem Fleisch pro Tag konsumierten (oberes Fünftel) ein um 22% erhöhtes Brustkrebsrisiko aufwiesen im Vergleich zu Frauen, die durchschnittlich 0,2 Portionen pro Tag (unteres Fünftel) an rotem Fleisch konsumierten.

Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken reduziert sich signifikant, wenn im jungen Erwachsenenalter pro Tag eine Mahlzeit von rotem Fleisch gegen Geflügel oder Gemüse getauscht wird.

Schädliche Substanzen, die sich beim Braten und Grillen von Fleisch bilden, könnten für die krebsfördernde Wirkung verantwortlich sein. Auch die Reste von Wachstumshormonen, die Rinder zu sich genommen haben, könnten eine Ursache sein.
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