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Eine Studie zur Bekanntheit und Nutzung von Internetportalen mit 1.500 Teilnehmern aus dem Jahr 2013 ergab, dass 63% aller Patienten ihren Arzt mittlerweile über das Internet suchen. Arztbewertungsportale werden von 58% genutzt, um sich zu informieren. Gedruckte Branchenverzeichnisse spielen kaum noch eine Rolle.

Insbesondere die in Portalen veröffentlichten Meinungen von anderen Patienten haben einen großen Einfluss auf die Arztwahl. Von den befragten Personen, die Arztbewertungsportale nutzen, haben sich aufgrund von Bewertungen 65% schon einmal für einen bestimmten Arzt entschieden und 52% gegen einen Arzt.

Besonders häufig werden Orthopäden, Gynäkologen und Dermatologen bewertet. Die Studie wurde unter der Leitung von Prof. Martin Emmert, Juniorporfessor für Versorgungsmanagement an der Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt.

Auf der Arztsuche-Plattform Jameda wurden bislang mehr als 2 Mio. Bewertungen abgegeben. 275.000 eingetragene Ärzte sind Stand Januar 2018 dort gelistet. Mehr als 6 Mio. Patienten nutzen das Portal jeden Monat. Patienten wünschen sich laut einer Jameda Studie zudem, auch online Kontakt mit ihren Ärzten aufnehmen zu können. In der Realität wird dieser Wunsch nach digitalen Services jedoch kaum von Arztpraxen bedient.

Arztbewertungen schaffen Transparenz zur medizinischen Versorgung – das sagen 88 Prozent aller Patienten. Wer aber schreibt Arztbewertungen und aus welchen Motiven? Laut Jameda sind Hilfestellung bei der Arztwahl und Dankbarkeit die wichtigsten Gründe für das Schreiben von Bewertungen.
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