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Das Kinderwunschzentrum Tahe Fertilidad in Murcia, Spanien bietet ein umfangreiches Behandlungsspektrum für spanische und internationale Kinderwunsch-Patienten. Das Zentrum legt großen Wert auf persönliche Betreuung und ein angenehmes Ambiente, neueste Technologie sowie moderne Behandlungsmethoden.

Emilio Gómez SánchezDr. Emilio Gómez ist Embryologe und Leiter des IVF-Labors bei Tahe Fertilidad. Er besitzt seit 1989 Erfahrung in der Reproduktionsmedizin und ist anerkannter Experte, auch durch seine wissenschaftliche Arbeit und die Mitwirkung in reproduktionsmedizinischen Fachkreisen.

Die Embryologie befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung der befruchteten Eizelle und des Embryos. Ein reproduktionsmedizinisches Labor (IVF-Labor) bietet Leistungen an, die über die klassische assistierte Reproduktion hinausgehen. Dazu zählen die Aufbereitung von Spermien etwa vor einer intrauterinen Insemination (IUI), Maßnahmen der assistierten Reproduktion wie In vitro-Fertilisation (IVF) oder intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), das Einfrieren von Eizellen oder Hodengewebe sowie Embryokultur.

1978 wurde mit Louise Brown das erste Baby durch assistierte Reproduktion geboren. Ich war damals 12 Jahre alt und sagte meiner Mutter, dass ich mich genau diesem Thema widmen möchte. Elf Jahre später lernte ich in einem Labor In-vitro-Fertilisationstechniken. Das ist nun 30 Jahre her.

2) Was sind Ihre speziellen medizinischen Schwerpunkte?

Ich bin Embryologe und spezialisiert auf alle Themen, die mit dem In-vitro-Fertilisationslabor zu tun haben – von der Vorbereitung der Samenproben bis hin zur Embryobiopsie und natürlich der Embryonenkultur.

3) Was schätzen Sie besonders an der Arbeit im Labor?

Ich liebe es im Labor zu sein, inmitten der verschiedenen Geräte. Ich mag es das zu tun, was mir am besten gefällt – Menschen bei ihrem Traum zu helfen, Eltern zu werden.

4) Was unterscheidet Ihr Kinderwunschzentrum von anderen?

Der Umgang mit Menschen. Wir wissen, dass wir ein sehr gutes Team von Fachleuten sind und über eine exzellente Einrichtung verfügen. Aber insbesondere unterscheiden wir uns von anderen Kliniken darin, wie wir mit unseren Patienten umgehen. Jeder in Tahe Fertilidad gibt sein bestes, damit sich unsere Patienten wohl und umsorgt fühlen.

5) Wie hat sich die Arbeit in Ihrem Team in den letzten 10 Jahren verändert. Welche Rolle spielt Erfahrung?

Als das Tahe Fertilidad Kinderwunschzentrum vor elf Jahren eröffnet wurde, war unser Team eine Mischung aus erfahrenen Fachleuten wie mir einerseits, und jungen, lernbegierigen Kolleg(inn)en andererseits. Seit dieser Zeit haben wir uns alle gemeinsam weiterentwickelt und unseren Erfahrungsschatz deutlich erweitert.

6) Sie sind zudem Professor an der Universität von Murcia. Wie können sich Wissenschaft und Praxis sinnvoll befruchten und wie setzen Sie diesen Austausch ganz konkret um?

Ich bin seit über zehn Jahren angestellter Professor an der Universität von Murcia und habe auch davor schon eng mit Wissenschaft und Forschung zusammengearbeitet. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Verbindung von praktischer Medizin und Forschung sehr wichtig ist. Alles, was uns heute in Laboren Routine zu sein scheint, war einmal experimentell. Und so wird sich auch in Zukunft die Arbeitsweise in unseren Laboren permanent weiterentwickeln.

7) Was würden Frauen und Männer über Sie sagen, die von Ihnen auf dem Weg zum eigenen Kind unterstützt wurden?

Das ist eine schwierige Frage. Es wird einerseits Leute geben die denken, ich hätte einfach meine Arbeit gemacht. Andere wiederum werden sich sehr dankbar fühlen. Ich bin glücklich darüber, dass ich Menschen auf dem Weg zur Gründung einer Familie geholfen habe. Einmal traf ich eine Patientin, die mit einer Freundin unterwegs war. Sie stellte mich als die Person vor, die sich um ihren Sohn gekümmert hat, als er ein Embryo war. Diese Vorstellung hat mir sehr gut gefallen.

8) Welche Situation hat Sie in Ihrer Laufbahn am stärksten berührt?

Viele Paare kommen in unsere Klinik, wenn sie bereits sehr lange versucht haben, auf natürliche Weise schwanger zu werden. Oft sind sie psychisch in keinem guten Zustand. Manchmal kommt man nicht umhin, die Probleme der Patienten zu den eigenen zu machen.
Ich erinnere mich, dass wir einmal ein Paar hatten, das kurze Zeit vorher ein Kind verloren hatte. Wenn sie in die Klinik kamen, waren sie immer sehr traurig. Die erste Behandlung funktionierte nicht, und das war sehr hart für sie. Die zweite Behandlung aber war bereits erfolgreich und später kamen sie noch einmal für einen Transfer von eingefrorenen Embryonen und bekamen ein zweites Kind. Ein Happy End, auch wenn es sehr schwer gewesen war für das Paar und auch für uns.

9) Welche aktuellen Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin finden Sie besonders spannend?

Alles rund um die Präimplantationsdiagnostik und ihre neuesten Fortschritte sowie die Embryokultur in Inkubatoren mit Zeitraffer. Ausserdem die Möglichkeit genetische Anomalitäten zu minimieren, indem man mit Hilfe eines genetischen Matchings eine Eizellenspenderin für ein Paar aussucht. Und die Technologie der Gesichtserkennung, um den Ähnlichkeitsgrad zwischen Spenderin und Empfängerin zu bestimmen. Dies sind einige der Themen der Reproduktionsmedizin, die mich derzeit besonders interessieren.

10) Wie sieht reproduktionsmedizinische Behandlung in 20 Jahren aus? Wie denken Sie, wird das die Arbeit im Labor verändern?

Ich glaube, dass die Genetik in Zukunft der wichtigste Bestandteil der assistierten Reproduktion sein wird. Wir werden in der Lage sein, jede Krankheit im Embryo leicht zu diagnostizieren und vielleicht sogar zu korrigieren noch bevor die Embryonen in die Gebärmutter transferiert werden.

11) Gibt es dabei Entwicklungen, die Sie persönlich nicht so begrüßen?

Ich würde es nicht begrüßen, wenn dieses genetische Wissen genutzt wird, um Embryonen zu manipulieren. Wir sollten uns davor hüten, Dinge am Menschen zu verändern, die uns nicht gefallen, wie zum Beispiel die Augenfarbe oder den IQ.

12) Was könnte Europa besser machen im Umgang mit Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch?

Ich denke, dass alle europäischen Länder die gleichen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Reproduktionsmedizin haben sollten. Es ist schon schwer genug, sich mit unerfülltem Kinderwunsch den Traum von der Familie zu verwirklichen. Man sollte nicht zusätzlich noch für eine Behandlung ins Ausland gehen müssen.

13) Wen bewundern Sie persönlich, haben Sie Vorbilder?

Ja, ich bewundere meine Eltern Isabel und Emilio. Sie haben sich aufgeopfert, damit ihre fünf Kinder ein Universitätsstudium abschließen können. Und außerdem bewundere ich meine Frau Victoria, die mich in meiner beruflichen Karriere immer unterstützt hat und manchmal sogar ein Stück ihres eigenen beruflichen Fortkommens dafür geopfert hat.

14) Wofür begeistern Sie sich, wenn Sie nicht arbeiten?

An freien Wochenenden gehe ich gerne am Meer spazieren. Hier schöpfe ich neue Energie für die kommende Woche. In den Ferien liebe ich es mit meiner Familie zu verreisen.

 


So erreichen Sie Tahe Fertilidad

Web: https://www.tahefertilidad.es/de/
E-Mail: info@tahefertilidad.es

Anschrift:
Avda. Europa 11-13
30007 Murcia
Spanien

Telefonischer Kontakt
Telefon Klinik: +34 968 901 903
Telefon deutsche Betreuung: +34 678 916 410
(Montag bis Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr und jederzeit nach vorheriger Terminvereinbarung).

 

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