Die Qualität von Eizellen ist sowohl im spontanen Zyklus als auch bei einer künstlichen Befruchtung von entscheidender Bedeutung bei einem Kinderwunsch.

Bestimmung der Eizellqualität

Welche Kriterien eine gute Eizelle (auch: Ovum oder Ei) ausmachen, lässt sich nicht abschließend erklären. Ob das gesündeste Eibläschen als Leitfollikel das Rennen macht, ist durchaus nicht sicher. Ebenso kann eine Schädigung der weiblichen Keimzelle auch nach dem Eisprung noch stattfinden. Sicher ist, dass ein Zerfall der DNA (Baustein des Erbgutes) und der Zellstrukturen für die abnehmende Qualität verantwortlich sind.

Morphologische Kriterien

Im Rahmen der assistierten Befruchtung gilt die Beurteilung der Eier anhand morphologischer Kriterien noch immer als die Standardmethode.

Als maßgeblich gelten die Form und das Zytoplasma (Innere) einer Zelle, sowie die Zona pellucida (Schutzhülle). [1,2]
Bereits wenige Stunden nach der Befruchtung kann mittels einer Punkteeinteilung das Vorkernstadium beurteilt werden. [4]

Für die qualitative Einteilung des Embryos bis hin zum Stadium eines Blastozysten kommen meist die Kriterien nach Gardner zum Einsatz. [5]

Selten, weil vergleichsweise aufwendig ist die Methode zur Größenbestimmung der Follikel [6], der Blutversorgung [7], sowie der Untersuchung der Follikelflüssigkeit. [8]

Letztlich können all diese Kriterien lediglich eine Aussage über das statistische Eintreten einer Schwangerschaft angeben. Auf indirektem Weg gibt dies jedoch einen Hinweis auf die Eigenschaften der Eizelle.

Mit der Polkörperdiagnostik [3] sowie dem Anti-Müller-Hormon stehen zwei weitere Diagnosetools zur Verfügung, welche vermehrt bei der assistierten Reproduktion zum Einsatz kommen.

Anti-Müller-Hormon

Das Anti-Müller-Hormon (AMH) gilt als Marker der Eizellreserve und soll vor allem eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit eines Eisprunges geben. Das AMH kann über die Menge der noch zur Verfügung stehenden Eizellen sowie deren Qualität eine Aussage machen. So konnte ein Zusammenhang zwischen der Höhe des AMH und der Morphologie sowie der Zellteilung nachgewiesen werden. Ist der Wert für das Anti-Müller-Hormon größer als 2,7 ng/mL, steigert dies die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung sowie einer erfolgreichen Empfängnis. [9]

Im Gegenzug konnte gezeigt werden, dass mit niedrigen AMH-Werten die Abweichungen im Erbgut zunehmen. [10,11]

Andere Studien sprechen indes von keinem bedeutenden Zusammenhang zwischen der Höhe des Anti-Müller-Hormon und der Morphologie der Eizellen und Embryonen. [12]

Polkörperdiagnostik

Eine vor allem in Deutschland angewandte Methode zur Bestimmung der Eizellqualität besteht in der Polkörperdiagnostik (PKD). Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, welches im Rahmen der künstlichen Befruchtung die genetische Untersuchung der Eizelle ermöglicht.

Im Gegensatz zur Präimplantationsdiagnostik, welche in Deutschland grundsätzlich verboten ist [16], wird bei der PKD die Eizelle vor der Befruchtung untersucht. Geeignet ist die Polkörperdiagnostik insbesondere für ältere Frauen oder Patientinnen, bei denen die Vorbelastung eines veränderten Erbgutes (aneuploider Keimzelle) zu erwarten ist. [13,14,15]

Gesund leben für eine gute Eizellenqualität

Eine gesunde Lebensweise sollte bei einem Kinderwunsch selbstverständlich sein. Auf Alkohol und Nikotin sollte unbedingt verzichtet werden. Zu vermeiden sind jegliche Gifte, welche im Verdacht stehen fruchtschädigend zu sein. Dazu können auch Medikamente zählen.

Welche Rolle spielen Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel?

Folsäure und Vitamin D zählen zu den verbreiteten Nahrungsergänzungsmitteln. Die Fruchtbarkeit kann durch Anreicherung der Ernährung gefördert werden. Befragen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker dazu. Hinsichtlich inhaltlicher Zusammensetzung und insbesondere der Konzentration können mitunter große Unterschiede bestehen. Wesentlich sind die individuell notwendige Menge für den Körper und die Bioverfügbarkeit.

Vitamin D3

Obgleich der menschliche Organismus Vitamin D zu 90% aus Sonnenlicht selbst herstellen kann, wird die Einnahme in manchen Fällen ärztlicherseits empfohlen. Vitamin D regelt zu großen Teilen den Knochenstoffwechsel. Ebenso werden ihm eine immunstärkende Wirkung sowie vorbeugende Eigenschaften für die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System zugesprochen.

Inwiefern die Eizellen vom Vitamin D profitieren ist noch nicht vollständig geklärt. Vielleicht spielt es, ebenso wie bei der Entwicklung des Fötus, bei der Zellreifung und -teilung eine Rolle. [17,18]

Vitamin C

Vitamin C zählt zu den am besten erforschten Vitaminen. Vor allem die schützenden Eigenschaften kommen einem intaktem Immunsystem und den Körperzellen zugute. Es ist in der Lage die freien Radikale zu neutralisieren und kann den Eizellen auf diese Weise zu einer guten Qualität verhelfen. Ein bereits geschädigtes Erbgut kann durch die Gabe von Vitaminen indes nicht mehr repariert werden. [25]

Vitamin B Komplex und Folsäure

Eine große Bedeutung hat die Folsäure bei der Embryonalentwicklung. Liegt ein Mangel an Folsäure vor, kann es in der vierten Schwangerschaftswoche zu Fehlbildungen des Neuralrohres kommen (Spina bifida, Anenzephalie). [19] Zudem kann die Güte der unbefruchteten Eier von der Folsäure profitieren, indem sie die korrekte Synthese des Erbgutes sicherstellt. Daneben benötigen viele der weiblichen Sexualhormone Folsäure für ihre Produktion. [20]

Zink

Die Bedeutung von Zink für die Spermien gilt als belegt. Hingegen ist die Studienlage für die Eizellenqualität noch nicht ausreichend. Zink ist als Mineralstoff an der Herstellung der DNA (Erbgut) beteiligt. Somit ist davon auszugehen, dass Zink in gleichem Maß für die weibliche Fruchtbarkeit von großem Nutzen ist.

Untersuchungen haben ergeben, dass das Mineral in hohem Maß in den Eierstöcken vorkommt. Ein Mangel wird unweigerlich Folgen für die Entwicklung der Follikel und den Eisprung nach sich ziehen. [21]

Selen

Selen hat als Mineralstoff ebenso wie Zink einen schützenden Einfluss auf das Erbgut. Ein Zusammenhang zwischen einer niedrigen Selenkonzentration und der weiblichen Unfruchtbarkeit wird vermutet. Zudem scheint Selen ein Hilfsstoff zu sein, der die Aufnahme von Magnesium fördert. [22]

Coenzym Q-10

Gerade Frauen über 35 Jahre könnten von der zusätzlichen Gabe des Coenzyms Q-10 einen Nutzen ziehen. Für die Energiegewinnung der Zellen wird das Q-10 dringend benötigt. Es stellt quasi die Antriebsenergie sowohl für den Eisprung als auch die Einnistung zur Verfügung. Die Wirksamkeit des Coenzyms ist hinsichtlich der Spermienqualität bei weitem besser erforscht als im Falle der weiblichen Keimzellen. Doch kann von einem ähnlichen positiven Effekt ausgegangen werden. [23,24]

Omega 3 -Fettsäuren

Eine wesentliche Bedeutung kommt der Fettsäure Omega 3 zu. Sie ist eine entscheidende Komponente bei der Herstellung der Zellmembran (Zellhülle) sowie einer jeden Zellteilung. Der Reifungsprozess und damit die Qualität sind davon grundlegend betroffen. Allein die Einnahme von Omega-3 etwa über Trockenobst oder grünen Tee genügt indes nicht. Vielmehr sollte gleichzeitig auf eine Verringerung der Omega-6 Fettsäuren (Industrieöle, wie Mais-, Soja- und Sonnenblumenöl) geachtet werden.

DHEA

Dem Hormon mit dem schwer auszusprechenden Namen Dehydroepiandrosteron wird eine deutliche Verbesserung der Eizellqualität zugesprochen. Das auch als Anti-Aging-Hormon bekannte DHEA wird überwiegend in den Nebennierenrinden und zu zwei Drittel in den Eierstöcken bereitgestellt.

DHEA bildet die Grundlage aller weiblichen steroider Sexualhormone. Somit besitzt es für die Steigerung der Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle. Eine zu hohe Konzentration kann indes auch zu einer Verminderung der Fertilität führen. [26]

Mediterrane Küche

Gesunde Ernährung ist die Basis für ein gesundes Leben. Gerade der mediterranen Küche wird eine besondere Bekömmlichkeit nachgesagt. Olivenöl senkt das LDL-Cholesterin und Fisch ist reich an Omega-3 Fettsäuren. Orangen, Zitronen oder Granatäpfel sind erstklassige Vitamin C-Spender. Nicht zuletzt stärken frische Kräuter und Gemüse das Immunsystem.

Einer griechischen Studie zufolge scheinen vor allem junge Frauen unter 35 Jahren von der Mittelmeerküche zu profitieren. Wissenschaftler sprechen im Rahmen einer assistierten Reproduktion von einer Steigerung der Schwangerschaftsrate von 29,1% auf 50%. Die Quote der Lebendgeburten wird ebenfalls deutlich erhöht und liegt nur knapp unter diesen Zahlen. [27]

Welche Auswirkung hat Übergewicht?

Nicht nur die Zusammensetzung der Nahrung, auch die zugeführte Menge hat Auswirkungen auf die Beschaffenheit von Eizellen. Übergewichtige Frauen haben bei einer Kinderwunschbehandlung eine verminderte Aussicht auf eine Schwangerschaft. [29]

Schädigt Nikotin die Eizellen?

Zigaretten, insbesondere Nikotin schädigt das Erbgut sowohl der männlichen als der weiblichen Keimzellen. Ein geschädigtes Erbgut lässt sich niemals reparieren. Nikotin wirkt sich auch negativ auf die Einnistung in die Gebärmutterhöhle aus. [28]

Traditionelle Chinesische Medizin

In der traditionellen chinesischen Medizin ist die weibliche Keimzelle die Lebensessenz und dem Yin zugeordnet. Das Yang vereint Lebenskraft, Energie sowie bewusstes Leben. Yin und Yang sollten immer in einer Lebensbalance sein.

Werden durch die Stimulation der Eierstöcke zu viele Follikel entnommen, führt das zur Schwächung des Yin. Will man die Qualität der Eizellen wieder steigern, sollte dem Körper eine ausreichende Ruhephase gegönnt werden.

Akupunktur

Inwiefern Akupunktur die Eizellqualität verbessern kann, ist wissenschaftlich nicht erforscht. Die positive Wirkung von Akupunktur auf Stress und Anspannung kann dem gemeinsamen Kinderwunsch ganz sicher förderlich sein.

Zyklusmonitoring und künstliche Befruchtung

Ei- und Samenzellen haben nur wenige Tage im Monat Zeit für eine Befruchtung. Dieses kleine Zeitfenster gilt es bei einem Kinderwunsch zu nutzen. Bereits geringe Abweichungen im Zyklus der Frau können negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben.

Die eigene oder ärztlich assistierte Überwachung des Zyklus (Zyklusmonitoring) kann unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten eröffnen. Bisweilen genügt es, den Zyklus durch die Gabe von Hormonen zu stabilisieren.

Einen ebenso wenig aufwendigen Weg hin zu einer Schwangerschaft kann die intrauterine Spermieninjektion (IUI) darstellen.

Sollte der Erfolg dennoch ausbleiben, wird der Arzt eine künstliche Befruchtung vorschlagen. Welche Methode letztlich zur Anwendung kommt, hängt von der Ursache der Kinderlosigkeit ab.

Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) werden die punktierten Eizellen in einem Reagenzglas mit den Spermien zusammengebracht. Die Befruchtung findet zufällig statt. Im Gegensatz dazu wird bei der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) eine einzige Samenzelle gezielt in die Eizelle injiziert.

Unterstützung bei der Einnistung

Einige Methoden können die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter unterstützen.

Beim Assisted Hatching wird die Hülle um das Embryo ausgedünnt. Insbesondere bei Frauen jenseits eines Alters von 35 Jahren sowie bei kryokonservierten Eizellen ist diese Eihaut dicker.

Auch die Verwendung der Seminalflüssigkeit als Einnistungshilfe kann sinnvoll sein. Aufgrund einer Vielzahl an Botenstoffen beeinflusst der flüssige Anteil des Spermas die Einnistung und kann zu einer wesentlichen Steigerung der Chance auf eine Schwangerschaft beitragen. [31]

Darüber hinaus gibt es weitere Verfahren zur Unterstützung der Einnistung, wie etwa:

  • Einnistungsspritze & Einnistungscurettage,
  • Embryoglue,
  • Testung des Mikrobioms der Gebärmutter und
  • hCG-Spülung.

Verbesserung der Spermienqualität

Eine verminderte Anzahl oder fehlgebildete Spermien sind ebenso häufig Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch wie die Unfruchtbarkeit bei der Frau. [32]

Viele der oben genannten Vorschläge zur Verbesserung der Eizellqualität kann auch der Mann analog umsetzen. Die Verbesserung der Samenqualität ist sehr gut erforscht, was gezielten therapeutischen Maßnahmen entgegenkommt.

Sind wenige oder keine Spermien im Spermiogramm vorhanden, ist die Hodenbiopsie eine häufig angewendete Methode, um noch eigene Kinder zu bekommen.

Samenspende

Doch was, wenn beim Mann alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, die Frau jedoch imstande ist ein Kind zu bekommen? Sind sich beide Partner einig und erfüllen sie die gesetzlichen Vorgaben, so ist in diesem Fall eine Fremdsamenspende möglich.

 

Quellen:

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T. Ebner, C. Yaman, M. Moser, M. Sommergruber, O. Feichtinger, G. Tews Human Reproduction, Volume 15, Issue 2, February 2000, Pages 427–430, https://doi.org/10.1093/humrep/15.2.427
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[5] Fertil Steril. 1998 Jan;69(1):84-8. Culture and transfer of human blastocysts increases implantation rates and reduces the need for multiple embryo transfers. Gardner DK1, Vella P, Lane M, Wagley L, Schlenker T, Schoolcraft WB.
[6] Dubey, A. K., Wang, H. A., Duffy, P. and Penzias, A. S. (1995). The correlation betweenfollicular measurements, oocyte morphology, and fertilization rates in an in vitro fer-tilization program.Fertil Steril 64, 787–790.
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