Die Popsängerin Janet Jackson brachte mit 50 Jahren ihr erstes Kind zur Welt. Die Rocksängerin Gianna Nannini aus Italien war sogar 54, als sie zum ersten mal Mutter wurde.

Doch auch jenseits von solchen Schlagzeilen nimmt der Anteil von Müttern über 40 Jahre stetig zu. So betrug der Anteil 2007 3,8% und 2012 bereits 4,2%.

Der Anteil der Mütter, die bei der Geburt 18 Jahre oder jünger waren, nahm in dem gleichen Zeitraum ab. 0,85% (5812 Frauen) waren 2007 zum Zeitpunkt der Geburt 18 Jahre oder jünger, 2012 waren es 0,61% (4126 Frauen).

Im Jahr 2015 hatten 2.268 Kinder Mütter, die sogar 45 Jahre oder älter waren. 15 Jahre vorher hatten laut statistischem Bundesamt nur 706 Neugeborene eine Mutter in diesem Alter.

Fünf Prozent der Frauen sind in Deutschland bei der Geburt ihres Kindes über 40 Jahre alt. Laut Eurostat sind es in Italien 10 Prozent, und in Spanien knapp neun Prozent. Viele Länder in Osteuropa dagegen haben entsprechende Werte um drei Prozent.

Obwohl das Risiko für Fehlgeburt und Fehlbildungen durch Chromosomenstörung mit zunehmendem Alter der Mutter steigt, sind viele Psychologen der Meinung, dass späte Eltern oft bessere Eltern sind. Der Trend für eine späte Mutterschaft ist in allen Ländern mit guten Bildungschancen für Frauen gleichermaßen zu beobachten. Je höher der Bildungsstand der Eltern, desto gesünder ist statistisch auch später das Kind.

Mit zunehmendem Alter nimmt bei Frauen die Wahrscheinlichkeit für eine Risikoschwangerschaft zu. Mittels Kryokonservierung können junge Frauen im Alter von 20 Jahre bis 35 Jahre ein Zeitfenster von 5 – 10 Jahren gewinnen, bis Ihre berufliche und private Situation bereit ist für die Erfüllung Ihres Kinderwunsches.